Geschichte

Geschichte des Elternvereins der Lebenshilfe Hannover

 

Prof. Dr. Eberhard Schomburg
Prof. Dr. Eberhard Schomburg
Rudolf Brandes
Rudolf Brandes
Heinrich Pickerd
Heinrich Pickerd

Der Anfang

Am 27. Oktober 1959 wurde der Verein „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind“ in Hannover gegründet. Er war die Weiterführung des schon 1954 von Eltern ins Leben gerufenen „Vereins zur Förderung entwicklungsgehemmter Kinder und Jugendlicher“. In unermüdlichem Einsatz hatte ein Mann auf diesen Tag hingearbeitet und weit über die­sen Tag hinaus die Entwicklung der Lebenshilfe geprägt und vorangetrieben: Professor Dr. Eberhard Schomburg.

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Der lange Weg zur Anerkennung und finanzieller Hilfe

Bislang hatte der kleine Verein die Kosten für das Lehr­personal und alle weiteren Dinge, die anfielen, selbst ge­tragen. Professor Schomburg jedoch hatte es sich in den Kopf gesetzt, zum einen seine Arbeit bekannt zu machen, zum anderen finanzielle Unterstützung auch bei den Behör­den zu erhalten.

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Die erste Sonderschule für geistig Behinderte

Schomburg hielt seine Gruppe in dem Raum der Pädagogischen
Hochschule aufrecht bis es den Eltern der Kinder gelungen war, im Keller des Gemeindehauses der Auferstehungskirche in der Peiner Straße Räume zu bekommen. Hier wurden behinderte Kinder, die in das schulpflichtige Alter gekommen waren, unterrichtet. Allerdings unter recht widrigen Umständen: Nach jedem etwas heftigeren Regen stand der Keller unter Wasser. Es hieß damals, einige Zeit durchzuhalten, denn bald darauf sollten Unterrichtsräume in der städtischen Schule in der Querstraße in Döhren bereitstehen. Hier konnte erstmals annähernd schulgemäß unterrichtet werden.

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Die langjährige Arbeit gipfelt in der Vereinsgründung

Letzter Anstoß zur offiziellen Gründung einer Interessengemeinschaft war eine Studienreise, die Professor Schomburg im Jahre 1958 mit den Absolventen seiner Hochschule unternahm.

Die Reise ging nach England, wo unter anderem auch Schulen für geistig behinderte Kinder besucht werden sollten. ,, Wir lernten in England auch die ‚Parents Association for handicaped Children‘ kennen, deren
Geschäftsführer uns sehr freundlich empfing und uns von seiner Arbeit erzählte“, berichtet Schomburg.

Die Idee für Hannover war geboren. Schomburg sagte damals zu seinem Assistenten, Herrn Berking:. ,,Wissen Sie was, wenn wir nach Hannover zurückkommen, gründen wir auch so eine Vereinigung, eine Elterngemeinschaft für geistig behinderte Kinder in Hannover und für die gesamte Bundesrepublik“.

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Ludwig Friess
Ludwig Friess

Die Lebenshilfe “Heute und Morgen”

Über dreißig Jahre haben wir an uns vorüberziehen lassen.
Die “Lebenshilfe” ist so jung wie arn ersten Tag. Und doch hat sich alles verändert. Die große Frage der Pionierzeit, was können wir Eltern für unsere behinderten Kinder tun und erreichen, ist weitgehend beantwortet. So wissen wir, daß friihestrnögliche Förderung arn behinderten Kind gewährleistet ist, daß junge Eltern, gleichgesinnte und gleichbetroffene Eltern in den Lebenshilfe- Vereinigungen Unterstützung finden und in Erfahrungsaustausch mit der älteren Generation treten können.

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Quelle: 30 Jahre Lebenshilfe